Dreierkollegium

Am 1. September 1918 wird durch den von Kaiser Karl zum Generalintendanten ernannten Leopold Andrian-Werburg die Leitung des Burgtheaters an ein Dreierkollegium übertragen. Neben Bahr, der für ein Jahr erster Dramaturg wird und das Kollegium nach außen vertreten soll, besteht es aus dem Schauspieler und Regisseur Max Devrient und Robert Michel. Bahr soll den Spielplan erstellen, Devrient für Besetzungen und Personalfragen zuständig sein sowie Michel als verlängerter Arm des Generalintendanten am Burgthater wirken. Am 4. November endet das Intermezzo, Bahr tritt aus.
Literatur
Ursula Prutsch, Klaus Zeyringer (Hg.): Leopold von Andrian (1875-1951). Korrespondenzen, Notizen, Essays, Berichte. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2003, 247-248.
Datum
Ereignistyp